n8n und Claude machen zusammen eines der nützlichsten Duos für kleine Impact-Organisationen. n8n übernimmt den Workflow-Teil: wann wird was ausgelöst, wohin gehen die Daten. Claude übernimmt den Sprach-Teil: was bedeutet diese Mail, wie lautet eine gute Antwort.
Was du brauchst
Einen laufenden n8n-Instance (self-hosted oder Cloud), einen Claude-API-Schlüssel und eine geteilte Inbox, die du über IMAP oder Gmail auslesen kannst. Das war alles.
Schritt 1: Die Inbox anschließen
Im n8n-Canvas einen Email-Trigger anlegen. Gmail oder IMAP, je nachdem was deine Organisation nutzt. Intervall: alle 15 Minuten reicht für die meisten Anwendungen.
Schritt 2: Claude klassifiziert
Einen HTTP-Node hinter den Trigger schalten, der den Mail-Body an Claude schickt. Der Prompt ist kurz: drei bis fünf Kategorien als Ziel, die Bitte um eine JSON-Antwort mit Kategorie und Konfidenz.
Wichtig: Konfidenz-Schwelle. Alles unter 80 % geht direkt ans Team. Kein Auto-Handling bei Unsicherheit.
Schritt 3: Antwortentwurf generieren
Für bekannte Kategorien einen zweiten Claude-Aufruf mit einem Tonfall-Prompt. Ergebnis: ein Antwortentwurf, der in einem Seitenpanel erscheint oder als Draft gespeichert wird, niemals automatisch abgesendet.
Der Sicherheits-Check
Bevor der Workflow live geht: 20 echte Mails der letzten 30 Tage manuell durch den Workflow laufen lassen und die Klassifikationen prüfen. Fehlerquote über 10 % bedeutet: Prompt verfeinern. Erst dann live.
Kopiervorlage für den Claude-Klassifikations-Prompt auf Anfrage, einfach schreiben.